Beraten und Betreuen: Geht nicht gibt’s nicht

 

Was uns sonst noch wichtig ist:

 


„Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur dabei helfen,
es in sich zu entdecken“

 (Gallileo Galilei)

 


Die Förderung der Lehre und die Betreuung Studierender fristet im Rahmen der sogenannten Exzellenzinitiative einstweilen ein Schattendasein. Ob und inwieweit ein/e Studierende/r hierzulande während seiner/ihrer akademischen Ausbildung die nötige Betreuung – und das heisst vor allem: umfassendes und konstruktives persönliches Feedback zu den eigenen Manuskripten und Studienleistungen erhält, bleibt allzu häufig dem Zufall überlassen.

Infolgedessen hat sich in den letzten Jahren ein beeindruckender Markt für wissenschaftliche Beratungs- und Korrekturdienstleistungen und akademisches Coaching herausgebildet, der für den einzelnen inzwischen nahezu unüberschaubar geworden ist. Fachlich hochwertige Beratungsangebote stehen neben der Möglichkeit, Hausarbeiten, Diplomarbeiten/Magisterarbeiten oder sogar ganze Doktorarbeiten zu kaufen, aus dem Netz herunterzuladen oder sich von dubiosen Anbietern, sogenannten „Ghostwritern“ – natürlich „diskret“ und „professionell“ – nach individuellen Wünschen erstellen zu lassen.

Studierende, die die Folgen derartiger, zum Teil rechtswidriger oder mit dem Mittel des
Plagiats arbeitender Strategien oft nicht vollends erfassen, können sich auf diese Weise mitunter grosse Schwierigkeiten einhandeln.

academia consult setzt sich daher für strukturelle Veränderungen und entsprechende Prioritätenverschiebungen auch auf politischer Ebene ein.

Anstatt unsere Dienste Studierenden kostenpflichtig anzubieten, sähen wir es eigentlich lieber, wenn diese sie über die entsprechenden Einrichtungen ihrer jeweiligen Universitäten kostenlos beziehen könnten.

Erst allmählich setzt sich freilich im hochschulpolitischen Establishment die Erkenntnis durch, dass wissenschaftliches Denken und Schreiben nicht nur eine „akademische Kernkompetenz“ ist, sondern als solche auch an bestimmte persönliche Voraussetzungen gebunden ist, welche im Zeitalter von PISA offensichtlich nicht mehr als selbstverständlich vorausgesetzt werden können.

Dass beide nicht nur (unter Umständen hart) erarbeitet werden müssen, sondern dies mit der nötigen Unterstützung tatsächlich auch können, ist unser Credo – aus Erfahrung.


 

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